Nachdenken über die Versorgung in Krisenzeiten

Was bin ich froh ...

Es ist der 12.03 - die Coronahysterie grasiert und ich bin sehr entspannt. Meine Lebensmittel stammen zu 92 % aus einem Umkreis von 25 km (Fahrradldistanz), alle Bauern kenne ich persönlich und habe persönlichen Kontakt. Natürlich ist auch das kein Persilschein, aber meine Lebensmittel wandern durch maximal 2 Hände bis sie zu mir gelangen. Das minimiert eine Ansteckungsgefahr gegenüber Supermärkten, die ihre Waren erstens von irgendwoher karren mit aufwändiger Logistik und dann in Riesenhallen, in denen geniest und gehustet wird, zum Verkauf angeboten werden.

Und auch das wöchentliche Bestellen nötigt ein bisschen zur Vorratshaltung - Hamsterkäufe gab es bei uns nicht. Vielleicht dass mal eineR 5kg Kartoffeln mehr bestellt hat, das war es dann schon.

Eine bessere Werbung für eine kleinteiligere Warenverteilung und für Direktvermarktung kann ich mir gar nicht vorstellen als die momentane Viruskrise. Stresstest bestanden.